Der heutige Tag markiert einen außergewöhnlichen Fortschritt in der Quanteninnovation mit der Inbetriebnahme von „Baby Diamond“, dem ersten Quantencomputer Hessens, an der Goethe-Universität Frankfurt. Als Entwickler dieser revolutionären Maschine fühlt sich XeedQ geehrt, an der Spitze dieser historischen Partnerschaft mit der Goethe-Universität und dem Land Hessen zu stehen.
„Baby Diamond“ mit seinen fünf Quantenbits (Qubits) arbeitet bei Raumtemperatur und verdeutlicht damit das Engagement von XeedQ für die Entwicklung zugänglicher, energieeffizienter Quantentechnologien. Diese Errungenschaft ebnet den Weg für die Demokratisierung des Quantencomputings und ermöglicht dessen Integration in bestehende Rechenökosysteme ohne die Komplexität kryogener Umgebungen.
Wir sehen „Baby Diamond“ nicht nur als technologisches Wunderwerk, sondern auch als Katalysator für Forschung und Lehre. Indem XeedQ dieses Werkzeug den Forschern und Studenten der Goethe-Universität zur Verfügung stellt, möchte das Unternehmen wegweisende Arbeiten dazu unterstützen, wie Quantencomputer klassische Supercomputer ergänzen können. Von der Optimierung komplexer Systeme bis hin zur Weiterentwicklung der Materialwissenschaften sind die potenziellen Anwendungsmöglichkeiten vielfältig und transformativ.

Ulrich Schielein, Vizepräsident und Chief Information Officer der Goethe-Universität, betont: „Das Spannende an Baby Diamond ist, dass unsere Forscher und Studenten sogar kleine Details der Mikrowellenimpulsformen steuern können, die die Quantenbits und ihre Wechselwirkungen manipulieren. Das bedeutet, dass wir mit Baby Diamond den Studenten der Goethe-Universität eine in Deutschland einzigartige Möglichkeit bieten, direkt mit einem echten Quantencomputer zu arbeiten.” Laut Vizepräsident Schielein wird die Goethe-Universität dank ihres theoretischen Fachwissens und ihrer umfangreichen praktischen Erfahrung in wenigen Jahren die Voraussetzungen erfüllen, um sich für einen Quantencomputer der 100-Qubit-Klasse zu bewerben, wodurch die Goethe-Universität eine akademische Spitzenposition einnehmen würde.
Prof. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität, fügt hinzu: „Der Baby Diamond, den wir heute vorstellen, befindet sich ganz in der Nähe des Ortes, an dem Otto Stern und Walther Gerlach vor 100 Jahren an der Goethe-Universität ihr berühmtes Experiment durchführten und damit den Grundstein für den Bau dieses Quantencomputers legten. Heute stehen wir erneut an der Goethe-Universität am Anfang des Weges in die Quanten-Zukunft Frankfurts. Die Goethe-Universität finanziert damit einen Schritt in ein neues Jahrzehnt und übernimmt eine Vorreiterrolle unter den deutschen Universitäten.
XeedQ bedankt sich bei Hessens Wissenschaftsminister Timon Gremmels und Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus für ihre unermüdliche Unterstützung bei der Förderung von Innovationen. Gemeinsam bauen wir eine Zukunft auf, in der Quantencomputing zu einem Eckpfeiler des technologischen Fortschritts wird und Lösungen liefert, die die Möglichkeiten für Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft neu definieren.
Ein weiterer Höhepunkt war die Anwesenheit von Prof. David DiVincenzo – einer legendären Persönlichkeit, deren visionäre „DiVincenzo-Kriterien” Eckpfeiler der Architektur des Quantencomputings sind. Dr. Gopi Balasubramanian (Mitbegründer von XeedQ) in seinen eigenen Worten: „Prof. DiVincenzo neben dem Baby Diamond zu sehen, hat mir ein tiefes Gefühl der Erfüllung und Verbundenheit mit dem Geist der Quantenwissenschaft vermittelt.”
